Chronik IPMC

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Rückblick auf die internationalen Polizeisternfahrten

IPMC - Was ist eigentlich darunter zu verstehen?

Diese Frage stellt sich, denn jedes Jahr treffen sich unter dem Emblem der International Police Motor Corporation (IPMC) rund tausend Menschen in jeweils einer anderen europäischen Stadt bei einer internationalen Sternfahrt. Es ist gut zu wissen, dass es sich bei diesen Menschen nicht um irgendeine Gruppe handelt, die irrealen Wunschträumen nachhängt, sondern um Menschen, die in Beziehung zum Polizeiberuf stehen. Es sind Polizeibeamte im weitesten Sinne, deren Familienmitglieder und Polizei-Motor-Sportler. Die Ergänzung Polizeibeamte "im weitesten Sinne" ist notwendig, weil die polizeiliche Organisation in Europa nicht einheitlich ist und auch der formale Begriff in den einzelnen Ländern voneinander abweicht. So umfasst die Gruppe natürlich auch den Bundesgrenzschutz, aber auch die gerichtliche Polizei in Belgien, die verschiedenen Polizeien Italiens, die Zollbeamten der europäischen Länder, die Finanzpolizei sowie die Militärpolizei bzw. die Feldjäger. Eines jedoch haben sie gemeinsam: sie sind Motorsportler. Das Kraftfahrzeug spielt bei ihren Treffen eine bedeutende Rolle.

Ende der zwanziger Jahre hatte ein Polizeioffizier in Hamburg - der spätere Oberst der Schutzpolizei, Richard Weber, - den Gedanken, man könne durch internationale Begegnungen Land und Leute einander näher bringen, Ressentiments abbauen und gegenseitiges Verstehen erzielen. Für die damalige Zeit eine kühne Idee. Das aufkommende Verkehrsgeschehen - Polizeibeamte fuhren schon vermehrt eigene Kraftfahrzeuge - forderte geradezu einen sportlichen Leistungsvergleich heraus. Der nachfolgende historische Rückblick gibt stichwortartig die einzelnen Stationen der Internationalen Polizeisternfahrt wieder - es soll ein Anhaltspunkt und eine Erinnerung sein - nicht mehr!

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