Chronik IPMC

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1952: SALZBURG - EIN NEUER BEGINN!

353 Fahrzeuge mit über 600 Sternfahrern der Polizei aus fünf Nationen trafen sich im Juli bei den österreichischen Polizeikameraden in Salzburg und legten damit den Grundstein zu einem neuen Anfang. Mit offenen Herzen wurden die Sternfahrer aus der Schweiz, aus Italien, Österreich und der Bundesrepublik Deutschland in dieser Stadt empfangen. Für alle, die sich an der Sternfahrt nach Salzburg beteiligten, wurden diese Julitage zu einem persönlichen Erlebnis, und sie nahmen gleichzeitig die Gewissheit mit nach Hause, dass das Wort Kameradschaft bei den österreichischen Polizeibeamten keine leere Phrase bedeutet, sondern dass innerhalb der österreichischen Exekutive die Kameradschaft gehütet und gepflegt wird - im wahrsten Sinne des Wortes.

Nie vergessen dürfen wir aber auch, dass es Polizeikameraden aus Salzburg waren, die den Grundstein zur neuerlichen Verbrüderung der Polizeiangehörigen in Westeuropa legten.



1953: BASEL

Am 18. und 19. Juli war Basel Zielort der 8. Internationalen Polizeisternfahrt. Hauptmann Ramseyer vom Polizei-Motorsport-Club Basel bescherte den aus Österreich, Deutschland, Italien, Holland und dem Saarland gekommenen Polizeisportlern unvergessliche Sternfahrertage, an die die Beteiligten sich heute noch gerne erinnern.



1954: MÜNCHEN

Im Sommer 1954 kamen weit über 1.400 Teilnehmer mit fast 800 Fahrzeugen. Bei dieser Sternfahrt waren bereits sieben Nationen vertreten. In guter Erinnerung blieb der große Festabend mit Künstlern von Funk und Fernsehen und die Korsofahrt durch die Innenstadt, die für den gesamten übrigen Verkehr gesperrt war.



1955: HAMBURG

Zum zweiten Mal präsentierte sich das "Tor zur Welt" als Sternfahrtziel.

Es waren warme Sommertage. Damals war gerade ein Vierteljahrhundert seit der Gründung der Internationalen Polizeisternfahrt vergangen. Mehr als 1.500 Freunde aus acht Ländern verlebten ereignisreiche Tage. Die Veranstaltungen waren wirklich eine "Wucht", insbesonders, wenn man an die schöne Helgolandfahrt und an den Festabend in "Planten und Blomen" denkt.

Besonderes Aufsehen erregten mehrere ägyptische Polizeioffiziere in ihren dekorativen Uniformen.



1956: PARIS

Die französische Metropole sah uns in der Zeit vom 26. bis 29. Juni. Unsere französischen Kameraden hatten vor Erreichen des Ziels einige motorsportliche Prüfungen (3000 km-Rallye, Bergprüfung in den Lyoner Bergen, Geschwindigkeitsprüfungen auf der Rennbahn in Monthelery usw.) in den Vordergrund gestellt. Die Anfahrt ging quer durch Frankreich, so dass Land und Leute hinreichend kennen gelernt werden konnten.

Paris selbst zeigte sich wettermäßig von der besten Seite. In bleibender Erinnerung war der Empfang durch den Stadtpräfekten im "Hotel de Ville" mit anschließender Champagner Party, bei der der Wein wirklich in Strömen floss.


1957: SAARBRÜCKEN

Leider musste die geplante 12. Internationale Polizeisternfahrt nach Saarbrücken aus politischen Gründen ausfallen.


1958: BRÜSSEL

Die "EXPOSITION 58" gab der 13. Internationalen Polizeisternfahrt das Gepräge mit fast 700 Fahrzeugen und über 1.000 Teilnehmern aus 10 Nationen.

Zum ersten Mal hatte die kanadische Polizei eine Abordnung drahtiger "Rocky-Mountains-Policemen" entsandt, die bei dem Festabend mit großem Ball im Rathaus von St. Gilles - schwarz-rot uniformiert - von den anwesenden Damen ständig "belegt" wurden.

Die Delegierten wählten das erste Präsidium:

Präsident: v. Nienwenborgh Belgien
1. Vizepräsident: Böhme Deutschland
2. Vizepräsident: Haslebacher
Schweiz Sekretär: Malburg Deutschland
Schatzmeister: Schober Österreich

 

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