Chronik IPMC

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1975: MANNHEIM

Es trafen 1.500 Teilnehmer zu dieser 29. Internationalen Polizeisternfahrt in Mannheim ein (17. bis 20. September). Goldenes Herbstwetter lag über dem US-Sportstadion, als die Kraftfahrzeuge einfuhren. Für die Delegierten gab es einen Empfang im Kurfürstenschloß durch den Oberbürgermeister Dr. Ratzel, ein Blumenkorso führte von Ludwigshafen nach Mannheim.

Am 20. Oktober 1975 verstarb der Präsident der IPMC, Hans Kunz. Viele Freunde gaben ihm das letzte Geleit. Die große Anteilnahme zeigte, wie beliebt Hans Kunz war.



1976: ST. ETIENNE

Es hatte sich kein Polizeisportverein als Ausrichter rechtzeitig finden können. So hatte IPMC-Präsident Schalles mit seiner Kasseler Mannschaft die Initiative übernommen, mit dem Fremdenverkehrsbüro in St. Etienne eine Sternfahrt nach Frankreich durchzuführen. Landschaftlich war es eine schöne Fahrt für die Teilnehmer, zu stempeln gab es die Route "Napoleon", was vielen Teilnehmern große Freude bereitete. Aus Polizei- und Sternfahrer-Sicht war die Organisation in St. Etienne etwas mager, aber da wir Sternfahrer unbedingt einmal nach Frankreich wollten, können wir der Kasseler Crew dankbar sein, dass sie sich aus weiter Entfernung für das Zustandekommen einer Internationalen Polizeisternfahrt engagiert hatten.

Die Delegierten wählten Georg Schalles zum Präsidenten, Georg Schober wurde sein Vertreter, Stefan Malle / Krumpendorf wurde Schatzmeister.



1977: LEIDEN

Die Polizei Leiden / NL lud für die Zeit vom 11. bis 14. Mai zur 31. Internationalen Polizeisternfahrt ein. 997 gemeldete Fahrer und insgesamt fast 3.000 Teilnehmer nahmen an dieser schönen Frühlings- und Tulpenfahrt teil. Das Organisationskomitee hatte mit unendlicher Liebe und Begeisterung diese Sternfahrt ausgerichtet, und so gab es nur fröhliche Gesichter.



1978: BAMBERG

Vom 12. bis zum 15. Juli wurde die 32. Internationale Polizeisternfahrt vom Polizei-SV Bamberg ausgerichtet. Über 1.000 Teilnehmer aus 10 Nationen folgten der Einladung der Organisatoren. Wir freuten uns über die 1000-jährige Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten.



1979: FLORENZ

Endlich kam eine Einladung aus Italien: das Traumziel aller Nordeuropäer! Florenz hatte in die schönste kulturgeschichtliche Stadt der Medici vom 29. August bis 1. September eingeladen. Im Schatten des herrlichen Domes und auf den Spuren Michelangelos studierten fast 1.000 Sternfahrer abendländische Kultur.



1980: BERLIN

Zum zweiten Mal nach 1968 luden uns die Berliner Sportfreunde zu einer Polizeisternfahrt nach Berlin ein. 1.300 Teilnehmer aus 10 Nationen fuhren in die Stadt, "die eine Reise wert ist". Neben den internationalen Begegnungen kam auch der Motorsport nicht zu kurz. Trauer überkam die Sternfahrer, als sie vom Tod des langjährigen Sekretärs der IPMC, Adolf Huez, hörten, der am 31. Juli 1980 verstarb. Von den Delegierten wurde Leo Ineichen / Luzern als sein Nachfolger gewählt. Für den nicht mehr kandidierenden Georg Schober kam Kurt Müller / Wien als 1. Vizepräsident ins Präsidium.



1981: KREMS

Von den Wiener Motorsportfreunden wurde die 35. Internationale Polizeisternfahrt nach Krems / Donau organisiert. Wieder gingen rund 900 Teilnehmer aus 11 Nationen an den Start. Diese kleine Donaustadt wird vielen deshalb in guter Erinnerung bleiben, weil man immer wieder bekannte Gesichter traf.



1982: KASSEL

Wieder hieß es "Ab nach Kassel". Gerne folgten die 1.300 Teilnehmer dieser erneuten Einladung. Höhepunkt waren wieder die internationale Sport- und Musikschau, eine Orientierungsfahrt in einem Bundeswehr-Übungsgelände und das Abschlussfest, bei dem erstmals die teilnehmenden Gruppen Produkte ihrer Heimat anbieten konnten. Ein Experiment, das voll gelang und auch in den nächsten Jahren fester Bestandteil der Sternfahrerabende wurde.

Für den nicht mehr kandidierenden Georg Schalles wurde Kurt Müller zum Präsidenten der IPMC gewählt. 1. Vizepräsident wurde Günter Bender / Kassel, 2. Vizepräsident Roel Paling / Leiden.



1983: ZARAGOZA

800 Teilnehmer scheuten nicht den weiten und strapaziösen Weg in die spanische Stadt Zaragoza. Sehr unterschiedlich waren die Hoffnungen der einzelnen Sternfahrer. Doch selbst die kühnsten Erwartungen wurden noch übertroffen, es wurde ein Programm der "Superlative" geboten. So mancher Veranstalter mag neidvoll auf die Möglichkeiten der spanischen Motorsportfreunde geschaut haben...

Unvergessen bleiben der Stierkampf und der Abschlussball im Nobelhotel Palafox.

Wegen einer schweren Erkrankung konnte der neugewählte Präsident Kurt Müller nicht teilnehmen. Die Geschäfte der IPMC wurden von diesem Zeitpunkt an vom 1. Vizepräsidenten Günter Bender / Kassel geführt.

Eine Umbesetzung gab es im Präsidium: die langjährige Protokollführerin, Hilde Hammermeister, kandidierte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr, die Delegierten entschieden sich für Barbara Krambeer aus Hamburg als ihre Nachfolgerin.



1984: LUZERN

Auch Luzern lud zum zweiten Mal zu einer Sternfahrt ein. 1.046 Sternfahrer aus 10 Nationen fuhren am 18. September an den Vierwaldstätter See. Aus Deutschland reisten 671 Sternfahrer an, aus Österreich 191, aus der Schweiz 82, aus Italien 44, aus Spanien 23, aus England 15, aus Belgien 11, aus den Niederlanden 5, aus Finnland (!) 3 und ein Team meldete sich aus den USA. Erstmalig begann die Sternfahrt mit einem bunten Eröffnungsabend in der Halle "Allmend". Auch der Abschlussabend mit der Siegerehrung wurde an gleicher Stelle abgehalten. Die Resonanz der Sternfahrer zeigte, dass diese Form der Begegnung in Zukunft eine Chance hat.

 

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